Die Taubnessel ist eine mehrjährige bis ausdauernde krautige Pflanze.

Ihr Aussehen ähnelt sehr stark der „aggressiven“ Brennessel. Doch die farbigen Blüten lassen den Unterschied schnell erkennen. Es gibt sie in weißer, goldener und violetter Farbe. Diese zieren oft Waldesränder, Hecken und Gartenzäune. Schon die Kleinsten lernten die bunten Kelche zu schätzen, da sich hin und wieder eine kleine Menge süßer Saft in ihnen befindet, den man aussaugen kann. Früher reichte man Frauen und Mädchen die weißen Blüten, den Männern die violetten Blüten und den goldenen, eher seltenen Blüten sagt man besondere Heilkräfte nach.

 

Inhaltsstoffe:

 

ätherische Öle, Schleim, Saponine, Gerbstoffe, Labiat-Gerbstoff, Gerbsäure, Histamin, Tyramin, Flavonglycoside

 

Anwendung:

Hauptsächlich findet die Taubnessel in der Frauenheilkunde ihren Einsatz, ganz speziell bei Weißfluss. Nichts desto trotz ist eine Abklärung durch einen Facharzt wichtig, um eventuelle Erkrankungen vorher testen zu lassen. Im Einsatz gegen Weißfluss ist es üblich die weißen Taubnesselblüten als Tee zuzubereiten und diesen dann innerlich und äußerlich anzuwenden. Auch bei Menstruationsbeschwerden sollen starke Blutungen abgeschwächt werden und alle Arten weiblicher Beschwerden sowie die Wechseljahre können mit diesem Kraut behandelt werden.

Taubnesseln als Tee findet ebenso Einsatz gegen Entzündungen der Atmungsorgane. Der beinhaltete Schleim legt sich wie ein Film um die gereizten Schleimhäute und beruhigt diese.

Auch Entzündungen des Magens und Darmes kann mit Taubnesseltee Linderung geschafft werden.

 

Sammelzeit:

 

April - Oktober