Spargel

 

Die uns am besten bekannteste Art des Spargels ist der kommerziell vertriebene Gemüsespargel (Asparagus officinalis).

Dieser landet in der Spargelsaison in unseren Töpfen und Pfannen. Hierbei vernaschen wir die jungen Triebe des Pflanze. Wird der junge Trieb nicht abgeerntet verzweigt sich die Sprosse in einen ca. 1 - 1,5 m hohen Stängel mit nadelförmigen glatten Blättern. Daran wachsen rote, gering giftige Beeren.

 

Vorkommen:

Gemüsespargel bevorzugt warme, gemäßigte Regionen in Süd- und Mitteleuropa, Nordafrika und Vorderasien. Hierzulande kennt man Spargel von riesigen Feldern, welche in recht hohe Dämme untergliedert wurden und mit dunkler Folie abgedeckt werden. Wird die Folie zurückgeschlagen, sucht man an der Oberfläche die kleinen weißen Köpfe, die mit Hilfe eines Spargelstechers aus dem Erdreich herausgestochen werden. Dann erntet man weißen Spargel. Wird der Spargel über dem Erdreich gestochen, erntet man grünen (oder violetten) Spargel.

 

Inhaltsstoffe:

Wasser, Kohlenhydrate, Kalium, Kalzium, Phosphor, Stickstoff, Vitamin A, Vitamin E, Vitamin K 

 

Heilwirkung:

Spargel ist sowohl als Gemüse- wie auch als Heilpflanze bekannt. Vor 5000 Jahren schon wurde diese Pflanze in China bei Blasenproblemen, Husten oder gar Geschwüren verordnet. Die Ägypter entdeckten die heilende Wirkung vor 4500 Jahren und die Griechen und Römer kannten Spargel bereits im 2. Jahrhundert v. Chr.

Im römischen Reich wurden in Büchern heilende Kräfte gegen Gelbsucht sowie die heilenden harntreibenden und abführenden Kräfte beschrieben. Dies fand bis ins 19. Jahrhundert Anwendung.

Die Wurzel war früher ein anerkanntes Heilmittel und die Samen wurden als Kaffeeersatz vertrieben.

 

Erntezeit:

von Frühjahr, sobald die ersten Spargeltriebe die Dammkrone durchbrechen - 24. Juni

alte Bauernregel: Kirschen rot, Spargel tot